Tierwohl an erster Stelle
Die Landwirtschaft in Tirol zeigt, dass Nutztierhaltung nicht im Widerspruch mit Tierschutz und Tierwohl steht - ganz im Gegenteil!
Durch die Kleinstrukturiertheit wird eine intensive Betreuung der Tiere ermöglicht. Weidegang und in den meisten Fällen auch die Alpung der Tiere sind selbstverständlich. Damit einher geht ein hohes Maß an Tierwohl.
Dieses Tierwohl wird allerdings seit Jahren immer mehr durch Großraubtiere bedroht.
Besteht im Tal häufig noch die Möglichkeit, Tiere einzuzäunen oder über Nacht in den Stall zu treiben, ist die Situation in den Almgebieten eine ganz andere. Wer einmal hier oben gearbeitet hat, der weiß, dass eine Errichtung von Herdenschutzzäunen oder Nachtpferchen in den meisten Fällen nicht möglich ist. Konflikte zwischen Herdenschutzhunden und den zahlreichen Wandernden wären ebenfalls vorprogrammiert.
Um dem Tierschutz gerecht zu werden, kann die Lösung aber nicht sein, Nutztiere bei Wolfspräsenz von der Alm abzutreiben und ihnen dadurch die Alpung zu verwehren! Als Interessenvertretung haben wir uns daher für ein praxisnahes Wolfsmanagement eingesetzt - mit Erfolg!
Die Novellierung des Jagdgesetzes und die ausgearbeitete Leitlinie zum Umgang mit Großraubtieren schaffen Sicherheit - für die Bezirksverwaltungsbehörden, unsere Bäuerinnen und Bauern und vor allem auch für unsere Tiere!