Geförderte Lebensmitteluntersuchungen 2026
Am Montag, den 23. März 2026 von 08:30-12:00 Uhr, können im Rahmen des Qualitätssicherungsprojekts Milch und Milchprodukte, Schmierwasserproben, Fisch, Fleisch und Fleischprodukte, Rauchbegleitstoffproben sowie Schlachtkörperproben in den Bezirkslandwirtschaftskammern abgegeben werden.
Für Mitglieder des Landesverbands Tiroler-Direktvermarkter wird die Untersuchung der Lebensmittel- und Wasserproben (ausgenommen Alkoholgehalt) von EU, Bund und Land zu 66 % gefördert. Proben können außerhalb der Sammeltermine ganzjährig in allen akkreditierten Laboren abgegeben werden – jedoch nur nach vorheriger Anmeldung beim jeweiligen Labor und Bekanntgabe der richtigen Rechnungsadresse!
Für Mitglieder des Landesverbands Tiroler-Direktvermarkter wird die Untersuchung der Lebensmittel- und Wasserproben (ausgenommen Alkoholgehalt) von EU, Bund und Land zu 66 % gefördert. Proben können außerhalb der Sammeltermine ganzjährig in allen akkreditierten Laboren abgegeben werden – jedoch nur nach vorheriger Anmeldung beim jeweiligen Labor und Bekanntgabe der richtigen Rechnungsadresse!
ACHTUNG bei Probeneinreichung außerhalb der Sammeltermine richtige Rechnungsadresse angeben!
Bildungsoffensive Direktvermarktung &Lebensmittelqualität
LFI Tirol
Brixner Straße 1
6020 Innsbruck
Bildungsoffensive Direktvermarktung &Lebensmittelqualität
LFI Tirol
Brixner Straße 1
6020 Innsbruck
Jeder Lebensmittelunternehmer ist verantwortlich für die Sicherheit seiner Produkte. Bereits während der Herstellung werden Hygienemaßnahmen wie Reinigung und Erhitzung umgesetzt und umfassend dokumentiert (z.B. Reinigungs- und Desinfektionspläne, Temperaturaufzeichnungen). Ob diese Maßnahmen wirksam sind, lässt sich nur durch mikrobiologische und chemische Untersuchungen nachweisen. Besonders bei sensiblen Lebensmitteln wie Milch- und Fleischprodukten sind Untersuchungsparameter sowie deren Häufigkeit gesetzlich vorgeschrieben.
Je nach Produkt gibt es unterschiedliche Vorgaben, grundsätzlich wird empfohlen das risikoreichste sowie das mengenmäßig am meisten produzierte Produkt eines Betriebes zu untersuchen. Die erforderlichen Probenentnahmen werden anhand eines Probenplans in den Jahresablauf des Betriebs integriert – die Sammeltermine können dafür ideal genutzt werden.
Auch die Qualität des Trinkwassers ist ausschlaggebend für die Sicherheit der produzierten Lebensmittel. Betreiber einer Trinkwasserversorgungsanlage (Betriebe mit eigener Quelle) sind dazu verpflichtet eine jährliche Kontrolle durchzuführen. Wasserproben werden von akkreditierten Laboren gezogen und können jederzeit in Auftrag gegeben werden.
Je nach Produkt gibt es unterschiedliche Vorgaben, grundsätzlich wird empfohlen das risikoreichste sowie das mengenmäßig am meisten produzierte Produkt eines Betriebes zu untersuchen. Die erforderlichen Probenentnahmen werden anhand eines Probenplans in den Jahresablauf des Betriebs integriert – die Sammeltermine können dafür ideal genutzt werden.
Auch die Qualität des Trinkwassers ist ausschlaggebend für die Sicherheit der produzierten Lebensmittel. Betreiber einer Trinkwasserversorgungsanlage (Betriebe mit eigener Quelle) sind dazu verpflichtet eine jährliche Kontrolle durchzuführen. Wasserproben werden von akkreditierten Laboren gezogen und können jederzeit in Auftrag gegeben werden.
Milch, Milchprodukte & Schmierwasser
Neben mikrobiologischen Untersuchungen können auch chemische Analysen durchgeführt werden. Diese dienen u. a. der korrekten Lebensmittelkennzeichnung (Bezeichnung des Lebensmittels), etwa durch die Bestimmung von:
- Fett- und Wassergehalt (zur Berechnung von F.i.T. und Wff-Gehalt)
- pH-Wert
- Alkalische Phosphatase (zur Kontrolle der Pasteurisierung)
Fleisch, Fleischprodukte, Schlachtkörperproben & Rauchbegleitstoffe
Besonders für die Schlachtkörperoberflächenproben ist eine termingebundene Abgabe der Proben schwierig. Deshalb besteht ganzjährig die Möglichkeit, Proben im akkreditierten Labor Food Hygiene Controll in Ötztal Bahnhof abzugeben – ebenfalls nur nach vorheriger Anmeldung.
Die für die Entnahme benötigten Materialien wie Skalpelle, Pinzetten, Schablonen, Stomacherbeutel, Styroporboxen oder Kratzschwämme für die Beprobung auf Salmonellen, können beim Fachbereich Spezialkulturen und Markt bestellt werden:
Kontakt:
Selina Halder
Tel.: +43 59292-1502
E-Mail: dvm@lk-tirol.at
Die für die Entnahme benötigten Materialien wie Skalpelle, Pinzetten, Schablonen, Stomacherbeutel, Styroporboxen oder Kratzschwämme für die Beprobung auf Salmonellen, können beim Fachbereich Spezialkulturen und Markt bestellt werden:
Kontakt:
Selina Halder
Tel.: +43 59292-1502
E-Mail: dvm@lk-tirol.at
Labore & Probenbegleitblätter
- Milch und Milchprodukte werden an der HBLFA Tirol – Forschung und Service untersucht.
- Fisch, Fleisch, Fleischprodukte und Schlachtkörperproben werden im Food Hygiene Controll in Ötztal Bahnhof analysiert.
- Rauchbegleitstoffproben werden im ILV Kärnten anylsiert
- Trinkwasseruntersuchungen müssen selbstständig angemeldet werden – die Probenziehung wird von den jeweiligen Laboren durchgeführt. Mögliche Labore sind LKV Tirol- Labor Rotholz, Food Hygiene Controll, ARGE Umwelt- Hygiene GmbH, K+U Umwelttechnik und Hydrologie GmbH
Kurs: Lebensmitteluntersuchungen als Erfolgsfaktor in der bäuerlichen Milchverarbeitung
Gut geplante Lebensmitteluntersuchungen schaffen Sicherheit für Produkte, Betriebe und Konsument:innen. Dr. DI Frieda Eliskases-Lechner und Margaretha Buchner, MSc von der HBLFA Tirol geben Einblick in Untersuchungsergebnisse aus der bäuerlichen Milchverarbeitung 2025 und zeigen häufige Abweichungen sowie wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Beanstandungen. Ziel ist es, Betriebe fit für die amtliche Kontrolle zu machen und die Produkt- und Prozesssicherheit nachhaltig zu stärken.
Wann? Mittwoch, 04.03.2026 von 13:00 - 16:00 Uhr
Wo? HBLFA Tirol, Rotholz 50, 6200 Strass im Zillertal im Saal Kematen
Eine telefonische Anmeldung ist bis spätestens 24. Februar bei Selina Halder unter der
Nummer 059292-1502 erforderlich.
Preis: € 30,-
Im ersten Teil werden die häufigsten mikrobiologischen und chemischen Abweichungen vorgestellt. Die Referentinnen erläutern typische Ursachen entlang der gesamten Prozesskette – von der Rohmilch über Verarbeitung und Reifung bis hin zu Reinigung, Eigenkontrolle und Dokumentation. Ein besonderer Fokus liegt auf konkreten, umsetzbaren Maßnahmen zur Vermeidung wiederkehrender Beanstandungen. Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, die Qualität ihrer Produkte zu sichern und die Anforderungen der amtlichen Kontrolle zuverlässig zu erfüllen.
Der zweite Teil widmet sich der wirksamen Untersuchungsplanung gemäß der Leitlinie für die bäuerliche Milchverarbeitung. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen zum Listerienmonitoring: sinnvolle Probenahmestrategien und Interpretation von Ergebnissen. Ziel ist es, Untersuchungen nicht nur als Pflicht, sondern als aktives Werkzeug zur Risikominimierung, Prozessoptimierung und Betriebssicherheit einzusetzen.
Wann? Mittwoch, 04.03.2026 von 13:00 - 16:00 Uhr
Wo? HBLFA Tirol, Rotholz 50, 6200 Strass im Zillertal im Saal Kematen
Eine telefonische Anmeldung ist bis spätestens 24. Februar bei Selina Halder unter der
Nummer 059292-1502 erforderlich.
Preis: € 30,-
Im ersten Teil werden die häufigsten mikrobiologischen und chemischen Abweichungen vorgestellt. Die Referentinnen erläutern typische Ursachen entlang der gesamten Prozesskette – von der Rohmilch über Verarbeitung und Reifung bis hin zu Reinigung, Eigenkontrolle und Dokumentation. Ein besonderer Fokus liegt auf konkreten, umsetzbaren Maßnahmen zur Vermeidung wiederkehrender Beanstandungen. Ziel ist es, Betriebe dabei zu unterstützen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, die Qualität ihrer Produkte zu sichern und die Anforderungen der amtlichen Kontrolle zuverlässig zu erfüllen.
Der zweite Teil widmet sich der wirksamen Untersuchungsplanung gemäß der Leitlinie für die bäuerliche Milchverarbeitung. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen zum Listerienmonitoring: sinnvolle Probenahmestrategien und Interpretation von Ergebnissen. Ziel ist es, Untersuchungen nicht nur als Pflicht, sondern als aktives Werkzeug zur Risikominimierung, Prozessoptimierung und Betriebssicherheit einzusetzen.
Zahlungsanträge 2025
Untersuchungen aus dem Jahr 2025 können noch bis 31. März abgerechnet werden. Dafür bitte einen Termin in deiner Bezirkslandwirtschaftskammer vereinbaren. Zum Termin bitte Prüfberichte und Rechnungen samt Zahlungsbeleg mitbringen.
Ansprechpersonen im Bezirk:
| Bezirk Imst: | Angelika Wachter | Tel.: 05 92 92-2102 | angelika.wachter@lk-tirol.at |
| Bezirk Innsbruck: | Michelle Auer | Tel.: 05 92 92-2207 | michelle.auer@lk-tirol.at |
| Bezirk Kufstein: | Andreas Gwiggner | Tel.: 05 92 92-2402 | andreas.gwiggner@lk-tirol.at |
| Bezirk Kitzbühel: | Katharina Horngacher | Tel.: 05 92 92-2302 | katharina.horngacher@lk-tirol.at |
| Bezirk Landeck: | Alina Kössler | Tel.: 05 92 92-2500 | alina.koessler@lk-tirol.at |
| Bezirk Lienz: | Natalie Kollnig | Tel.: 05 92 92-2604 | natalie.kollnig@lk-tirol.at |
| Bezirk Reutte: | Sarah Klages | Tel.: 05 92 92-2703 | sarah.klages@lk-tirol.at |
| Bezirk Schwaz: | Bernadette Eberl | Tel.: 05 92 92-2805 | bernadette.eberl@lk-tirol.at |
Sie sind derzeit noch nicht Mitglied beim Landesverband Tiroler-Direktvermarkter und wollen dieses Angebot in Anspruch nehmen? Senden Sie uns gern die ausgefüllte Beitrittserklärung an dvm@lk-tirol.at oder melden Sie sich für weitere Informationen gerne auch telefonisch unter der Nummer 059292-1502.