Für faire Lösungen
Egal ob für Verkehrsentwicklung oder den Ausbau der Energieversorgung: Immer wieder werden für Infrastrukturprojekte Grund und Boden in Anspruch genommen. Für die betroffenen Bäuerinnen und Bauern bedeuten solche Projekte oft massive Eingriffe in ihre Produktionsgrundlagen.
Gerade bei der aktuellen Diskussion über Erdkabel zeigt sich, dass vermeintlich einfache Lösungen häufig erhebliche Nachteile für die Landwirtschaft mit sich bringen. Dauerhafte Nutzungseinschränkungen, Eingriffe in das Bodengefüge, Bauverbote sowie langfristige Auswirkungen auf die Bewirtschaftbarkeit von Flächen werden in der öffentlichen Debatte oft zu wenig berücksichtigt.
Umso wichtiger ist eine starke Interessenvertretung. Ein einzelner Grundeigentümer steht großen Infrastrukturbetreibern und deren rechtlichen sowie finanziellen Möglichkeiten meist alleine gegenüber. Die Landwirtschaftskammer Tirol sorgt durch Grundsatzübereinkommen, fachliche Beratung und Verhandlungen dafür, dass die Anliegen der Land- und Forstwirte Gehör finden und Entschädigungen sowie Vertragsinhalte deutlich über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen.
Wir bündeln die Interessen der Betroffenen, schaffen Verhandlungskraft gegenüber Projektwerbern und achten darauf, dass die Umsetzung nicht zulasten jener erfolgt, die unsere Versorgungs-
sicherheit gewährleisten.