Eine klare Grenze!
Energiewende und Landwirtschaft sind kein Widerspruch, sofern praktisch umsetzbare Strategien zur Anwendung kommen, welche weder die Lebensmittelproduktion noch unsere Familienbetriebe gefährden.
Produktive Böden sind eine begrenzte Ressource und gleichzeitig die Grundlage für die Kern-
aufgabe unserer Bäuerinnen und Bauern – die Lebensmittelproduktion. Als Interessenvertretung ist es daher eine unserer wichtigsten Aufgaben, diese Flächen zu schützen. Das gilt auch in Hinblick auf erneuerbare Energien, weshalb sich die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer bereits 2022 mit einer Resolution an die Tiroler Landesregierung gewandt hat. Damals wie heute fordern wir mit Nachdruck, dass landwirtschaftliche Vorsorgeflächen konsequent vor Verbauung geschützt werden müssen. Das betrifft auch Photovoltaik-Anlagen. Für solche gibt es noch genügend anderen nutzbaren Raum: Dachflächen, Parkplätze oder unproduktive Straßenböschungen. Einen Bau auf den besten landwirtschaftlichen Flächen lehnen wir nach wie vor strikt ab. Denn die Energie nützt uns nichts, wenn ihre Gewinnung auf Kosten der Landwirtschaft geht und dadurch die Versorgungssicherheit in der Region nicht mehr gewährleistet werden kann.