Direktvermarktung: Wertschöpfung ab Hof
28 Fachaussteller präsentierten in der Messe Innsbruck ihre Produktneuheiten in sämtlichen für die Direktvermarktung relevanten Bereichen – von der Verarbeitung bis hin zur Etikettierung. Außerdem traf sich der Verband der Tiroler-Direktvermarkter zur Generalversammlung.
Direktvermarktung ist für rund ein Viertel aller Tiroler Landwirtschaftsbetriebe von Bedeutung. Sie vermarkten ihre Produkte direkt an die Kund:innen und generieren so eine höhere Wertschöpfung. Damit ein Betrieb in dieser Sparte Erfolg hat, braucht es umfangreiches Wissen. Denn neben der Produktion von Rohstoffen kommen Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung hinzu, wie Michael Jäger, Obmann der Tiroler Direktvermarkter, erläutert: „Als Direktvermarktungsbetrieb muss man in vielen Bereichen Spezialist sein. Auch die einzuhaltenden rechtlichen Bestimmungen sind umfangreich, weshalb wir als Verband gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer den Bäuerinnen und Bauern als Anlauf- und Servicestelle zur Seite stehen.“ Um am Puls der Zeit zu bleiben, wurde die Spezialmesse Direktvermarktung organisiert, bei welcher sich Betriebe umfassend zu Produktverarbeitung und -vermarktung informieren konnten. „Wir sind mit dem Zustrom sehr zufrieden. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher zeigen, dass die Direktvermarktung boomt und die Bereitschaft zur stetigen Weiterentwicklung gegeben ist“, ergänzt Hannes Danzl, Obmannstellvertreter der Tiroler-Direktvermarkter.
Direktvermarktung ist für rund ein Viertel aller Tiroler Landwirtschaftsbetriebe von Bedeutung. Sie vermarkten ihre Produkte direkt an die Kund:innen und generieren so eine höhere Wertschöpfung. Damit ein Betrieb in dieser Sparte Erfolg hat, braucht es umfangreiches Wissen. Denn neben der Produktion von Rohstoffen kommen Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung hinzu, wie Michael Jäger, Obmann der Tiroler Direktvermarkter, erläutert: „Als Direktvermarktungsbetrieb muss man in vielen Bereichen Spezialist sein. Auch die einzuhaltenden rechtlichen Bestimmungen sind umfangreich, weshalb wir als Verband gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer den Bäuerinnen und Bauern als Anlauf- und Servicestelle zur Seite stehen.“ Um am Puls der Zeit zu bleiben, wurde die Spezialmesse Direktvermarktung organisiert, bei welcher sich Betriebe umfassend zu Produktverarbeitung und -vermarktung informieren konnten. „Wir sind mit dem Zustrom sehr zufrieden. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher zeigen, dass die Direktvermarktung boomt und die Bereitschaft zur stetigen Weiterentwicklung gegeben ist“, ergänzt Hannes Danzl, Obmannstellvertreter der Tiroler-Direktvermarkter.
„Mehr Praxis, weniger Bürokratie!“
Bei aller Bereitschaft, notwendige Vorgaben mitzutragen, sehen Funktionär:innen dringenden Entlastungsbedarf für Direktvermarkter. „Wir müssen eine Fülle an Auflagen einhalten – wenn dadurch Verbesserungen in Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit erzielt werden können, unterstützen wir dies. Allerdings schießen die Vorgaben oft über das Ziel hinaus und bringen überbordende Bürokratie sowie teils unverhältnismäßig hohe Strafen bei kleinsten Fehlern, etwa einer falschen Schriftgröße am Etikett“, erklärt Michael Jäger.
Um diesbezüglich Erleichterungen zu schaffen, haben die Vertreter:innen auch im Rahmen des Tirol Konvents ihre Vorschläge eingebracht, wie LK-Präsident Josef Hechenberger schildert: „Lebensmittelproduktion findet im Stall, am Feld und in den Verarbeitungsräumen statt, nicht am Schreibtisch. Dementsprechend setzen wir uns dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern wieder mehr Zeit für ihre eigentlichen Arbeiten haben. Auch für die nächste GAP-Periode, die gerade verhandelt wird, ist weniger Bürokratie ein wesentliches Ziel.“
Direktvermarktung stärkt Versorgungssicherheit
Auf einen weiteren Aspekt, der aufgrund der aktuellen Weltlage wieder verstärkt ins Bewusstsein rückt, weist Obmann Michael Jäger außerdem hin: „Unsere Direktvermarktungsbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Abseits der klassischen Supermärkte bieten sie eine Fülle an hochwertigen Produkten, in Selbstbedienungsläden oder Automaten auch beinahe rund um die Uhr. Mit dem Kauf beim heimischen Direktvermarkter erhält man nicht nur hervorragende Lebensmittel, sondern leistet zugleich einen Beitrag, damit diese Strukturen, unsere Kulturlandschaft und die regionale Lebensmittelproduktion auch erhalten bleiben!“