Bekenntnis zur regionalen Landwirtschaft
Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ), und Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bekannten sich vergangene Woche gemeinsam zu mehr Transparenz bei der Herkunftskennzeichnung. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts sollen in den nächsten Jahren vor allem digitale Möglichkeiten und Systeme ausgelotet werden, um den Gästen in der Gastronomie auf einfache und unbürokratische Weise Informationen über die Herkunft zentraler tierischer Produkte zu bieten. Den Konsument:innen wird dadurch mehr Transparenz und somit eine Wahlmöglichkeit geboten, ohne gleichzeitig die Gastronomiebetriebe zusätzlich zu belasten. Darüber hinaus soll ein Wirtepaket mit spürbaren Entlastungen für die Gastronomie ausgearbeitet werden.
Mehrwert für alle
Das nun gestartete Gemeinschaftsprojekt orientiert sich an der erfolgreichen LKÖ-Initiative „GUT ZU WISSEN“ und wird von einer Expertengruppe begleitet, welche sich aus Vertreter:innen der Gastronomie und Landwirtschaft zusammensetzt. Um das Ziel – die Basis für eine flächendeckende, einheitliche Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie – zu erreichen, ist ein regelmäßiger Austausch zwischen den Beteiligten vorgesehen. Die enge Zusammenarbeit soll etwaige Anliegen und Bedenken sichtbar machen, sodass diese in der praktischen Umsetzung entsprechend berücksichtigt werden können. Nach angemessener Zeit soll ein vorläufiger Bericht zum Projektfortschritt erscheinen.
Als einer der stärksten Befürworter der Herkunftskennzeichnung zeigt sich Josef Hechenberger, Präsident der LK Tirol, besonders erfreut über diese Einigung: „Die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Österreich und Tirol kann preislich nicht mit Produkten großer ausländischer Betriebe konkurrieren. Unsere Bäuerinnen und Bauern setzen seit jeher auf Klasse statt Masse, was bei Tierwohl, Produktqualität sowie Umweltleistungen sichtbar wird. Konsumentinnen und Konsumenten schätzen diesen Mehrwert regionaler Produkte, entsprechend gerne werden sie gekauft. Dafür müssen heimische Lebensmittel aber auch sichtbar gemacht werden – im Supermarkt ebenso wie im Restaurant. Hier ist nun nach jahrelangem Einsatz seitens der landwirtschaftlichen Interessenvertretung ein großer Schritt nach vorne gelungen! Ein Schritt, der keinesfalls zu mehr Bürokratie für die Wirtinnen und Wirte führen soll, sondern zu einem stärkeren Zusammenhalt in der Region und einem gemeinsamen Bekenntnis zu Qualität aus Österreich.“
Als einer der stärksten Befürworter der Herkunftskennzeichnung zeigt sich Josef Hechenberger, Präsident der LK Tirol, besonders erfreut über diese Einigung: „Die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Österreich und Tirol kann preislich nicht mit Produkten großer ausländischer Betriebe konkurrieren. Unsere Bäuerinnen und Bauern setzen seit jeher auf Klasse statt Masse, was bei Tierwohl, Produktqualität sowie Umweltleistungen sichtbar wird. Konsumentinnen und Konsumenten schätzen diesen Mehrwert regionaler Produkte, entsprechend gerne werden sie gekauft. Dafür müssen heimische Lebensmittel aber auch sichtbar gemacht werden – im Supermarkt ebenso wie im Restaurant. Hier ist nun nach jahrelangem Einsatz seitens der landwirtschaftlichen Interessenvertretung ein großer Schritt nach vorne gelungen! Ein Schritt, der keinesfalls zu mehr Bürokratie für die Wirtinnen und Wirte führen soll, sondern zu einem stärkeren Zusammenhalt in der Region und einem gemeinsamen Bekenntnis zu Qualität aus Österreich.“