Am Truppenübungsplatz wächst ein klimafitter Wald
Auch das Österreichische Bundesheer sorgt sich um die fortschreitenden Veränderungen durch die Klimaerwärmung und betreibt dazu seit 15 Jahren am Truppenübungsplatz einen 4 ha großen Versuchswald. Dieser klimaresistente Wald ist Teil einer internationalen Forschungskooperation mit der Schweiz und Deutschland.
Die österreichische Versuchsfläche wurde vom Institut für Waldbau der Boku University um weitere heimische und mediterrane Baumarten ergänzt - das Institut sorgt auch für die wissenschaftliche Betreuung. Für die Pflege des Versuchswaldes sind Mitarbeiter der Forstverwaltung des Truppenübungsplatzes verantwortlich.
Gepflanzt wurden Baumarten, die aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel, ihres Holz- und Ertragspotenzials sowie ihrer nicht invasiven Eigenschaften als vielversprechend gelten. Dazu zählen u.a. Libanon-Zeder, Griechische Tanne, Hemlocktanne, Troja-Tanne, Orient-Buche, Silber-Linde, Amerikanische Gleditschie, Europäischer Zürgelbaum und verschiedene Hickory-Arten. Der Versuchswald liefert Erkenntnisse, welche dieser Baumarten auch unter veränderten klimatischen Bedingungen widerstandsfähig und forstwirtschaftlich interessant sind.
Wie auf allen Truppenübungsplätzen des Bundesheeres spielen auch in Bruckneudorf Natur- und Umweltschutz eine wichtige Rolle: Die insgesamt 4.130 Hektar große Fläche liegt vollständig im Europaschutzgebiet “Neusiedler See - Nordöstliches Leithagebirge“. Ein eigener Managementplan trägt dazu bei, die außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen sowie eine große Zahl schützenswerter Pflanzen- und Tierarten langfristig zu erhalten.
Fünf Waldflächen am Truppenübungsplatz mit einer Gesamtfläche von rund 110 ha sind als Naturwaldreservate ausgewiesen und von der forstwirtschaftlichen Nutzung ausgenommen. In diesen Bereichen kann sich der Wald weitgehend ungestört und natürlich entwickeln. Das Bundesheer hat sich 2021 dazu bekannt, den Erhalt dieser Naturwaldreservate für weitere 20 Jahre sicherzustellen.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte kürzlich den klimafitten Versuchswald am Truppenübungsplatz Bruckneudorf und pflanzte als sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Forschungsprojekts eine Pinie. Die aus dem Mittelmeerraum bekannte Baumart könnte nicht nur für die Waldbewirtschaftung, sondern auch für die Landwirtschaft im Osten Österreichs interessant sein - etwa in der Agroforstwirtschaft zur Produktion von Pinienkernen.
Die österreichische Versuchsfläche wurde vom Institut für Waldbau der Boku University um weitere heimische und mediterrane Baumarten ergänzt - das Institut sorgt auch für die wissenschaftliche Betreuung. Für die Pflege des Versuchswaldes sind Mitarbeiter der Forstverwaltung des Truppenübungsplatzes verantwortlich.
Gepflanzt wurden Baumarten, die aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel, ihres Holz- und Ertragspotenzials sowie ihrer nicht invasiven Eigenschaften als vielversprechend gelten. Dazu zählen u.a. Libanon-Zeder, Griechische Tanne, Hemlocktanne, Troja-Tanne, Orient-Buche, Silber-Linde, Amerikanische Gleditschie, Europäischer Zürgelbaum und verschiedene Hickory-Arten. Der Versuchswald liefert Erkenntnisse, welche dieser Baumarten auch unter veränderten klimatischen Bedingungen widerstandsfähig und forstwirtschaftlich interessant sind.
Wie auf allen Truppenübungsplätzen des Bundesheeres spielen auch in Bruckneudorf Natur- und Umweltschutz eine wichtige Rolle: Die insgesamt 4.130 Hektar große Fläche liegt vollständig im Europaschutzgebiet “Neusiedler See - Nordöstliches Leithagebirge“. Ein eigener Managementplan trägt dazu bei, die außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen sowie eine große Zahl schützenswerter Pflanzen- und Tierarten langfristig zu erhalten.
Fünf Waldflächen am Truppenübungsplatz mit einer Gesamtfläche von rund 110 ha sind als Naturwaldreservate ausgewiesen und von der forstwirtschaftlichen Nutzung ausgenommen. In diesen Bereichen kann sich der Wald weitgehend ungestört und natürlich entwickeln. Das Bundesheer hat sich 2021 dazu bekannt, den Erhalt dieser Naturwaldreservate für weitere 20 Jahre sicherzustellen.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte kürzlich den klimafitten Versuchswald am Truppenübungsplatz Bruckneudorf und pflanzte als sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Forschungsprojekts eine Pinie. Die aus dem Mittelmeerraum bekannte Baumart könnte nicht nur für die Waldbewirtschaftung, sondern auch für die Landwirtschaft im Osten Österreichs interessant sein - etwa in der Agroforstwirtschaft zur Produktion von Pinienkernen.