Getrennte Lebensräume verbinden
Durch Verkehrswege, landwirtschaftliche Nutzflächen und Siedlungsentwicklung werden die natürlichen Lebensräume Österreichs zunehmend voneinander getrennt. Große Gebiete werden zerschnitten, die Abstände zwischen Lebensräumen wachsen. Diese Fragmentierung bedroht Tiere und Pflanzen: Populationen isolieren sich, neue Lebensräume bleiben unerreichbar, Ressourcen werden knapp.
Mit der Klimaerwärmung suchen viele Arten nach geeigneteren Lebensräumen mit klimatisch günstigeren Bedingungen. Dafür sind Verbindungen zwischen Habitaten entscheidend - und dabei spielen Trittsteinbiotope eine wichtige Rolle: Diese kleinen, naturbelassenen Flächen werden weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt. Sie dienen Tieren und Pflanzen als Rast-, Fortpflanzungs- oder Nahrungsorte. Wie Trittsteine im Wasser ermöglichen sie es, sicher von einem Kernbiotop zum nächsten zu gelangen. So können sich Arten ausbreiten und der Genfluss bleibt erhalten. In fünf Bundesländern arbeitet das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) eng mit Waldbesitzer:innen zusammen.
Im Rahmen des Trittsteinbiotope-Programms des BFW wurden geeignete Flächen ausgewählt und Trittsteinbiotope eingerichtet. Für das freiwillige Außernutzungstellen erhielten die Eigentümer:innen eine einmalige finanzielle Entschädigung. Die Flächen bleiben zehn bis 20 Jahre sich selbst überlassen und bieten so zahlreichen Arten ein Refugium.
Die Zahlen sprechen für sich: 294 Waldeigentümer:innen stellten 466 Trittsteinbiotope bereit. Insgesamt 1.443 Hektar Wald fördern die Biodiversität und erleichtern die Migration heimischer Arten. Das Besondere: Das Projekt setzt auf Freiwilligkeit statt Zwang. Die Waldbesitzer:innen entschieden sich aus eigener Initiative, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen. “Naturschutz funktioniert am besten gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Das freiwillige Engagement schafft die Grundlage für eine nachhaltige Vernetzung von Lebensräumen“, so Renate Haslinger, Geschäftsführerin von Biosphäre Austria.
Mit der Klimaerwärmung suchen viele Arten nach geeigneteren Lebensräumen mit klimatisch günstigeren Bedingungen. Dafür sind Verbindungen zwischen Habitaten entscheidend - und dabei spielen Trittsteinbiotope eine wichtige Rolle: Diese kleinen, naturbelassenen Flächen werden weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt. Sie dienen Tieren und Pflanzen als Rast-, Fortpflanzungs- oder Nahrungsorte. Wie Trittsteine im Wasser ermöglichen sie es, sicher von einem Kernbiotop zum nächsten zu gelangen. So können sich Arten ausbreiten und der Genfluss bleibt erhalten. In fünf Bundesländern arbeitet das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) eng mit Waldbesitzer:innen zusammen.
Im Rahmen des Trittsteinbiotope-Programms des BFW wurden geeignete Flächen ausgewählt und Trittsteinbiotope eingerichtet. Für das freiwillige Außernutzungstellen erhielten die Eigentümer:innen eine einmalige finanzielle Entschädigung. Die Flächen bleiben zehn bis 20 Jahre sich selbst überlassen und bieten so zahlreichen Arten ein Refugium.
Die Zahlen sprechen für sich: 294 Waldeigentümer:innen stellten 466 Trittsteinbiotope bereit. Insgesamt 1.443 Hektar Wald fördern die Biodiversität und erleichtern die Migration heimischer Arten. Das Besondere: Das Projekt setzt auf Freiwilligkeit statt Zwang. Die Waldbesitzer:innen entschieden sich aus eigener Initiative, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen. “Naturschutz funktioniert am besten gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Das freiwillige Engagement schafft die Grundlage für eine nachhaltige Vernetzung von Lebensräumen“, so Renate Haslinger, Geschäftsführerin von Biosphäre Austria.
Trittsteinbiotope gesucht
Im neuen BFW-Projekt “ConnectHabitat“ sollen weitere 220 Hektar Trittsteinbiotope entstehen. Gesucht werden Flächen von 0,5 - 25 ha, die für 20 Jahre aus der Nutzung genommen werden. Mehr Infos bei martin.steinkellner@bfw.gv.at oder www.trittsteinbiotope.at.