Tag der burgenländischen Teichwirtschaft
Zahlen zur Aquakultur in Österreich
Laut den letzten Zahlen der Aquakulturstatistik (Statistik Austria, 22. Dezember 2025) wurden in Österreich 2024 insgesamt 5.008 Tonnen Speisefisch aus heimischer Aquakultur produziert. Das sind um 162 Tonnen (−3,1 %) weniger als im Jahr 2023. Die Zahl der einschlägig tätigen Betriebe blieb mit 544 Unternehmen nahezu unverändert. Die mengenmäßig wichtigsten Fischarten aus heimischer Aquakultur waren 2024 Regenbogen- bzw. Lachsforelle (−8,9 % auf 1.749 Tonnen), gefolgt von Bachsaibling (+0,2 % auf 681 Tonnen), Bach- bzw. Seeforelle (+6,3 % auf 589 Tonnen), Karpfen (−3,4 % auf 539 Tonnen) sowie Afrikanischer Raubwels (+3,4 % auf 511 Tonnen).
Als Hauptursachen für Produktionseinbußen meldeten die Unternehmen die Hochwasserereignisse 2024, Fressfeinde wie Fischotter, Fischreiher und Kormorane, aber auch andere Umweltfaktoren wie Trockenheit und Hitze sowie damit einhergehende Probleme mit der Wasserqualität. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf diese Themen eingegangen, um zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der verschiedenen Produktionsformen der Aquakultur beizutragen, damit auch weiterhin hochwertiger Fisch aus Österreich in den Regalen bzw. bei den Direktvermarktern zu kaufen ist.
Als Hauptursachen für Produktionseinbußen meldeten die Unternehmen die Hochwasserereignisse 2024, Fressfeinde wie Fischotter, Fischreiher und Kormorane, aber auch andere Umweltfaktoren wie Trockenheit und Hitze sowie damit einhergehende Probleme mit der Wasserqualität. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf diese Themen eingegangen, um zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der verschiedenen Produktionsformen der Aquakultur beizutragen, damit auch weiterhin hochwertiger Fisch aus Österreich in den Regalen bzw. bei den Direktvermarktern zu kaufen ist.
Bericht zum Tag der Teichwirtschaft
Die Burgenländische Landwirtschaftskammer konnte für diese Veranstaltung namhafte Expert:innen gewinnen, über deren Fachbeiträge nachfolgend kurz berichtet wird. Die Vorträge können auch gerne als PDF über die Tierzuchtabteilung tierzucht@lk-bgld.at angefordert werden.
Mag. Dr. Christian Bauer vom Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Gewässerökologie und Fischereiwirtschaft, Ökologischen Station Waldviertel zeigte in seinem Vortrag „Der Einfluss des Klimawandels auf Teichanlagen – Was kann man tun?“, wie durch die richtige Kontrolle von Wassertemperatur, pH-Wert und Sauerstoffgehalt rechtzeitig geeignete Maßnahmen gesetzt werden können.
Benedikt Berger, MSc, bundesländerübergreifender Aquakulturberater, stellte die Beratungsprodukte (zu finden unter: https://bgld.lko.at/fische) zur Aquakultur der Landwirtschaftskammern in Österreich vor. Anhand von aktuellen Beratungsfällen zeigte er, wie Interessierte diese Angebote nutzen können. Weiters wurden auch die aktuellen Weiterbildungsangebote vorgestellt.
Nach der Pause stellte Ing. Siegfried Unz (Preisträger des FishLife Award 2026) Messsysteme zur Sauerstoff-, Pegel- und Temperaturüberwachung sowie Steuerungsmöglichkeiten von Belüftungs- und Pumpsystemen vor und erklärte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie diese eingesetzt werden können.
Daniel Hörner, BSc, Fachberater für Fischereiwirtschaft und Aquakultur der Landwirtschaftskammer Steiermark, stellte die Fördermöglichkeiten für Betriebe im Rahmen des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) 2021–2027 vor. Im Burgenland begleitet Benedikt Berger durch den Förderprozess und bietet Hilfestellung bei der Fördereinreichung und -abwicklung.
Ing. Wolfgang Pleier, Tierhaltungsberater der Landwirtschaftskammer Burgenland, stellte den Tiergesundheitsdienst Burgenland den teilnehmenden Personen vor. Weiters wurden die Vorteile einer Teilnahme am Tiergesundheitsdienst aufgezeigt und Möglichkeiten, wie in Betrieben Tiergesundheitsmaßnahmen (z.B. Diagnostik, Expertenberatung, …) gefördert werden können, vorgestellt.
Carina Eisenwagner, MSc, und Tanja Spreitzer-Polleres, MSc, vom Bibermanagement Burgenland zeigten auf, welche Lösungsmöglichkeiten bei Mensch-Biber-Konflikten angewendet werden können. Die Praxiserfahrungen, die Biologie des Bibers und dessen Verhalten wurden vorgestellt. Die Fördermöglichkeiten im Burgenland wurden ausführlich erläutert und Informationsmaterial ausgeteilt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.burgenland.at/biber.
Der Tag der burgenländischen Teichwirtschaft endete mit einem gemeinsamen Meinungsaustausch zwischen den Fachreferent:innen, den Praktiker:innen und interessierten Neueinsteiger:innen. Neben der Klärung der offenen Fragen wurden auch Wünsche und Anregungen für den nächsten Tag der Teichwirtschaft diskutiert.
Benedikt Berger, MSc, bundesländerübergreifender Aquakulturberater, stellte die Beratungsprodukte (zu finden unter: https://bgld.lko.at/fische) zur Aquakultur der Landwirtschaftskammern in Österreich vor. Anhand von aktuellen Beratungsfällen zeigte er, wie Interessierte diese Angebote nutzen können. Weiters wurden auch die aktuellen Weiterbildungsangebote vorgestellt.
Nach der Pause stellte Ing. Siegfried Unz (Preisträger des FishLife Award 2026) Messsysteme zur Sauerstoff-, Pegel- und Temperaturüberwachung sowie Steuerungsmöglichkeiten von Belüftungs- und Pumpsystemen vor und erklärte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie diese eingesetzt werden können.
Daniel Hörner, BSc, Fachberater für Fischereiwirtschaft und Aquakultur der Landwirtschaftskammer Steiermark, stellte die Fördermöglichkeiten für Betriebe im Rahmen des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) 2021–2027 vor. Im Burgenland begleitet Benedikt Berger durch den Förderprozess und bietet Hilfestellung bei der Fördereinreichung und -abwicklung.
Ing. Wolfgang Pleier, Tierhaltungsberater der Landwirtschaftskammer Burgenland, stellte den Tiergesundheitsdienst Burgenland den teilnehmenden Personen vor. Weiters wurden die Vorteile einer Teilnahme am Tiergesundheitsdienst aufgezeigt und Möglichkeiten, wie in Betrieben Tiergesundheitsmaßnahmen (z.B. Diagnostik, Expertenberatung, …) gefördert werden können, vorgestellt.
Carina Eisenwagner, MSc, und Tanja Spreitzer-Polleres, MSc, vom Bibermanagement Burgenland zeigten auf, welche Lösungsmöglichkeiten bei Mensch-Biber-Konflikten angewendet werden können. Die Praxiserfahrungen, die Biologie des Bibers und dessen Verhalten wurden vorgestellt. Die Fördermöglichkeiten im Burgenland wurden ausführlich erläutert und Informationsmaterial ausgeteilt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.burgenland.at/biber.
Der Tag der burgenländischen Teichwirtschaft endete mit einem gemeinsamen Meinungsaustausch zwischen den Fachreferent:innen, den Praktiker:innen und interessierten Neueinsteiger:innen. Neben der Klärung der offenen Fragen wurden auch Wünsche und Anregungen für den nächsten Tag der Teichwirtschaft diskutiert.
INFOBOX
Möglichkeiten zur Beratung bei Fragen rund um die Aquakultur – nutzen Sie das österreichweite Angebot:
Sie sind an der Aquakultur interessiert oder haben allgemeine Fragen?
Melden Sie sich gerne bei Benedikt Berger per Mail benedikt.berger@lk-noe.at oder telefonisch unter 05 0259 23108 – er berät Sie gerne!
Die Grundberatung ist kostenfrei. Für die Förderberatung fällt eine Pauschale von 100 Euro an. Spezialberatungen werden je nach Umfang mit 30 bis 200 Euro verrechnet.
Sie sind an der Aquakultur interessiert oder haben allgemeine Fragen?
Melden Sie sich gerne bei Benedikt Berger per Mail benedikt.berger@lk-noe.at oder telefonisch unter 05 0259 23108 – er berät Sie gerne!
Die Grundberatung ist kostenfrei. Für die Förderberatung fällt eine Pauschale von 100 Euro an. Spezialberatungen werden je nach Umfang mit 30 bis 200 Euro verrechnet.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) 2021–2027 gefördert.