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Problemungräser im Getreide konsequent bekämpfen

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12.01.2026 | von DI Hubert Köppl

In den vergangenen Jahren haben sich Ackerfuchsschwanzgras und vor allem Weidelgras in Oberösterreich stark ausgebreitet. Zusätzlich sind v.a Weidelgräser bereits vielfach resistent gegen Herbizide der ALS- bzw. ACCase-Hemmer. Am besten werden diese Problemgräser im Herbst bekämpft, im Frühjahr soll eine Behandlung ab Vegetationsbeginn rasch erfolgen.

DSC_1852.jpg © LK OÖ/Köppl
Ungräser wie Ackerfuchsschwanzgras können auch vom Feldrand einwandern © LK OÖ/Köppl

Biologie ausgewählter Ungräser

In seiner Jugendphase ist das Ackerfuchsschwanzgras für den Landwirt bzw. die Landwirtin nicht immer leicht zu erkennen. Im kleinen Stadium ist sein Blatthäutchen im Gegensatz zu Windhalm wie ein Fuchsschwanz gezähnt. Blüht es, dann besitzt das Ungras eine dichte und etwas schlankere Ähre als das Wiesenfuchsschwanzgras. Es keimt hauptsächlich im Herbst, kann aber bei wenig Bodenbeschattung auch im Frühjahr keimen. Seine Samen sind länger keimfähig als jene des Windhalms (durchschnittlich fünf bis sechs Jahre, in Extremfällen bis 20 Jahre).
Es kann im Frühjahr auch in Maisbeständen, Soja aber auch in Brachen und Blühflächen auflaufen.

Bei uns dominiert das Deutsche Weidelgras/Raygras, untergeordnet sind das Welsche Weidelgras sowie Bastarde von diesen. Erkennbar sind sie an den glänzenden Blättern. Die Samen an der s-förmig geschlängelten Ähre sind flach zur Längsachse angeordnet (bei der Quecke liegen sie quer), die Keimfähigkeit beträgt ca. 5 Jahre. Das sehr konkurrenzstarke und mehrjährige Ungras läuft auch im Frühjahr auf und ist im Mais und anderen Kulturen sowie in Brachen und Blühflächen zu finden. Da es eine höhere N-Effizienz als Weizen hat kann es bei gleicher N-Menge bis zur doppelten Blattmasse bilden und damit den Weizen stark in seinem Wuchs beeinträchtigen und ihn damit auch zur Lagerung bringen.

Es gibt viele Arten von Trespen, bedeutend sind bei uns u.a. die Taube und die Dachtrespe. Die Blattspreiten sind behaart. Die Lebensfähigkeit im Boden beträgt nur ein bis zwei Jahre, die Keimruhe ist gering. Die Einwanderung erfolgt meist vom Feldrand. Wendende Bodenbearbeitung kann das Samenpotential im Boden stark reduzieren.

Vorbeugende Maßnahmen

In Anbetracht der massiven Ausbreitung der Ungräser muss vorbeugenden Maßnahmen deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mit dem Wegfall von bisher verwendeten Vorauflaufherbiziden im Herbst (Wirkstoff Flufenacet) wird eine nachhaltige Bekämpfung mit nur mehr chemischen Maßnahmen nicht mehr allein zum Ziel führen.

Einseitige Wintergetreide und -rapsfruchtfolgen sowie eine reduzierte Bodenbearbeitung können die Ausbreitung fördern. Verbreitet werden die Gräser hauptsächlich über den Maschineneinsatz, insbesondere die Mähdrescher verteilen die Samen. Bei verungrasten Feldern sollen die Geräte vor dem Verlassen des Feldes gereinigt werden. Frühsaaten bieten den Ungräsern optimale Entwicklungsbedingungen im Herbst. Im Herbst 2024 hat sich gezeigt, dass die nach dem großen Regen aufgelaufenen Gräser durch die Bodenbearbeitung vernichtet wurden. Die spätere Saat fiel dann in eine trockenere Phase, was die Keimung der Ungräser erschwert hat.

Bei starkem Befall wird das in Deutschland schon praktizierte "falsche" Saatbett empfohlen, wo der Acker frühzeitig saatfertig vorbereitet wird und dann nach dem Auflauf der Ungräser (optimal wäre ein langer oberflächlich feuchter Boden) nochmals bearbeitet oder zum Abwelken der Gräser Glyphosat eingesetzt wird.

Hat sich das Ungras auf einem Schlag etabliert, wird die Bekämpfung schwierig und v.a. teuer. Deshalb heißt es, wehret den Anfängen. Gräser- und insbesondere Raygraseinsaaten in Begrünungen bzw. als Untersaaten in Hauptkulturen sollten unbedingt vermieden werden.
 
Vorbeugenden Maßnahmen (späterer Anbau, "falsches Saatbett", etc.) muss deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden - auch in Anbetracht des Wegfalls von flufenacethältigen Herbstherbiziden ab 2027.
Vorbeugenden Maßnahmen (späterer Anbau, "falsches Saatbett", etc.) muss deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden - auch in Anbetracht des Wegfalls von flufenacethältigen Herbstherbiziden ab 2027. Mechanische Methoden zur Bekämpfung haben nur Erfolg bei geringem Druck, kleinem Ungras, lockerem, trockenem Boden und mehrmaligem Striegeleinsatz und nachfolgend trockener Witterung.

Grundsätzlich sollte die Problemungrasbekämpfung im Herbst durchgeführt worden sein. Diese Flächen sind trotzdem im Frühjahr zu kontrollieren. Im letzten Herbst wurde teilweise doch wieder relativ früh gesät. Nach einem milden Winter können noch Ungräser auflaufen. Herbstherbizide haben auch größere Ungraspflanzen  (v.a. bei Mulchsaat) nicht erfasst und müssen im Frühjahr bei beginnender Vegetation bekämpft werden.

Gute Effekte im Frühjahr mit Herbiziden erzielt man nur dann, wenn die Maßnahmen in den ersten 14 Tagen nach Vegetationsbeginn bei kleinem Ungras erfolgen. In manchen Jahren war der optimale Termin bereits Anfang/Mitte März, spätere Anwendungen waren nicht mehr so erfolgreich. Gegen stark bestockte oder bereits schossende Pflanzen ist die Wirkung gegen Weidelgräser und Ackerfuchsschwanzgras unzureichend und fördert zusätzlich die Resistenzbildung. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Gräserbekämpfung rasch durchzuführen und die Behandlung gegen zweikeimblättrige Unkräuter in einem eigenen Arbeitsgang durchzuführen.
 
In Wintergerste ist die Palette der zur Verfügung stehenden Produkte eher schmal. Axial Komplett (1,3 l/ha) erfasst Ackerfuchsschwanz- und Raygras gut und bekämpft auch Klettenlabkraut und Kamille, Lücken bestehen bei Taubnessel-Arten, Ehrenpreis-Arten und Ackerstiefmütterchen. Als reiner Gräserspezialist kann Axial 50 (1,2 l/ha) eingesetzt werden. In Mischungen mit Herbiziden gegen breitblättrige Unkräuter ist die Wirkung herabgesetzt, deshalb wird hier ein eigener Arbeitsgang empfohlen. Trespe kann im Frühjahr in Wintergerste nicht bekämpft werden.

In Weizen, Triticale und Roggen ist eine breitere Palette an Produkten vorhanden, auf die Zulassung in den einzelnen Getreidearten ist aber zu achten. Spezialisten (alle mit höherer Aufwandmenge) zur direkten Bekämpfung sind Atlantis OD (1 l/ha plus Mischpartner gegen breitblättrige Unkräuter), Avoxa (1,8 l/ha, ev. plus 40 g/ha Pointer Plus), Broadway (220 g/ha + 1,1 l/ha Netzmittel) bzw. das neue Broadway Plus (60 g/ha + 1 l/ha Netzmittel) oder Axial 50 (1,2 l/ha - wie in Gerste).

Treten Ackerfuchsschwanz- oder Raygräser in Mais auf, so werden sie durch gräseraktive Sulfonylharnstoffpräparate erfasst, sofern sie noch nicht gegen Sulfonylharnstoffe resistent sind. Hier ist auf eine warme, wüchsige Witterung und eine gute Wachsschicht zu achten. Treten die Ungräser bereits in der Zwischenfrucht auf und können sie mit mechanischen Methoden nicht mehr bekämpft werden, so kann vor dem Anbau Glyphosat eingesetzt werden.

In Sojabohne und anderen breitblättrigen Kulturen können sie mit speziellen, in der jeweiligen Kultur zugelassenen Gräserherbiziden (z.B. Centurion Plus, Focus Ultra, etc.) bekämpft werden - auch hier gilt die Einschränkung, dass keine Resistenz gegen diese Wirkstoffgruppe (ACCase-Hemmer). Im Raps ist im Spätherbst bei Bodentemperaturen unter 10°C auch Kerb FLO möglich (1,25 l/ha). Sind die Gräser bereits multi-resistent (ALS-Hemmer-HRAC Gruppe 1 bzw. A, ACCase-Hemmer-HRAc-Gruppe 2 bzw. B) dann ist dies die einzige verblieben chemische Bekämpfungsmöglichkeit.

Trespen sind chemisch sehr schwer zu bekämpfen. Sie wandern gerne vom Feldrand ein. Eine Teilwirkung besitzen Broadway (250 g/l) bzw. Broadway Plus (60 g/ha), jeweils plus Netzmittel.
Weidelgräser werden im Ackerbau immer mehr zu einem Problem.jpg © LK OÖ/Köppl
Weidelgräser werden im Ackerbau immer mehr zu einem Problem © LK OÖ/Köppl

Resistenzproblematik

Die von der LK-OÖ letztes Jahr zur Analyse eingeschickten Verdachtsproben von Weidel-Raygräsern erwiesen sich fast ausschließlich als multi-resistent, d.h. die Gräserwirkstoffe auf Basis ACCase-Hemmer (HRAC Gruppe 1 bzw. A, z.B. Axial 50, Fusilade Max, Focus Ultra, etc.) und ALS-Hemmer (HRAC-Gruppe 2 bzw. B, z.B. Atlantis OD, Avoxa, Broadway/Broadway Plus, Husar OD, etc.) konnten die Pflanzen nicht mehr bekämpfen. Die beste Wirkung zeigte noch der ACCase-Hemmer-Wirkstoff Clethodim im Produkt Centurion plus - dieses ist aber nur in zweikeimblättrigen Kulturen und nicht im Getreide einsetzbar. Der stärkste ALS-Gräserwirkstoff ist aktuell noch Foramsulfuron in MaisTer Power bzw. Monsoon. Wie im nebenstehenden Artikel erwähnt, reichen rein chemische Maßnahmen aber nicht mehr aus, um die Problemgräser nachhaltig zu bekämpfen.

Die Resistenz von Windhalm gegen gräserwirksame ALS-Hemmern ist in Oberösterreich schon länger bekannt. Auch hier empfiehlt sich eine Herbstbehandlung. Im Frühjahr sind die Möglichkeiten eingeschränkter, es kann z.B. Axial Komplett gearbeitet werden, Avoxa (nicht in Gerste) zeigt ebenfalls eine Wirkung. Lentipur 500 (2 l/ha als Mischpartner zu Herbiziden mit Wirkung gegen breitblättrige Unkräuter) erfasst ALS-resistenten Windhalm in kleinem Stadium bei feuchter Witterung.

Auch wenn ich eine abwechslungsreiche Fruchtfolge habe, steigt bei vermehrtem Einsatz der oben genannten Wirkstoffgruppen die Resistenzgefahr, deshalb sind vorbeugende Maßnahmen (Gerätereinigung, späterer Anbau, mechanische Methoden, falsches Saatbett etc.) von enormer Bedeutung. Bei multiplen Resistenzen bleibt zur Gräserbekämpfung nur mehr der Einsatz von Kerb FLO in Raps oder mehrjähriger Feldfutterbau ohne diese Gräser.
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