Mechanische Unkrautbekämpfung in Mais und Soja
Striegeln
Der Striegeleinsatz eignet sich vor allem zur flächendeckenden Regulierung von feinen Keim- und Fadenunkräuter. Er kann sowohl im Vorauflauf (Blindstriegeln, der Keimling sollte noch von 1-2 cm Erde bedeckt sein) als auch im 1–2-Blattstadium der Kultur eingesetzt werden. Das Zeitfenster dafür ist jedoch eng: Der Boden sollte trocken sein, warme Temperaturen fördern die Elastizität der jungen Mais- und Sojapflanzen, sodass sie den Zinken ausweichen können. Der Bekämpfungserfolg hängt stark vom exakt richtigen Bearbeitungszeitpunkt und vom Wetter ab.
Der Striegel liefert besonders dann gute Ergebnisse, wenn das Unkraut frühzeitig erfasst wird. Gegen Wurzelunkräuter oder bereits weiter entwickeltem Unkraut, über das Keimblattstadium hinaus, ist er jedoch kaum wirksam, weshalb ergänzende Maßnahmen notwendig bleiben.
Der Striegel liefert besonders dann gute Ergebnisse, wenn das Unkraut frühzeitig erfasst wird. Gegen Wurzelunkräuter oder bereits weiter entwickeltem Unkraut, über das Keimblattstadium hinaus, ist er jedoch kaum wirksam, weshalb ergänzende Maßnahmen notwendig bleiben.
Hacken
Die Unkrautbekämpfung mit dem Hackgerät ermöglicht eine zuverlässige Regulierung der Unkräuter zwischen den Reihen. Durch ein- bis zweimaliges Hacken wird der Boden gelockert, die Verdunstung reduziert und die Mineralisierung von Nährstoffen angeregt, ein Effekt, der sich positiv auf das Wachstum von Mais und Soja auswirkt.
Das Hackgerät arbeitet besonders effektiv bei kleinen bis mittelgroßen Unkräutern und gleichmäßigen Beständen. In der Reihe stößt die Technik jedoch an ihre Grenzen. In den frühen Entwicklungsstadien (beim Mais im 2- bis 3-Blatt-Stadium) können Unkräuter in der Reihe mithilfe der Fingerhacke reduziert werden. Sobald der Mais das 4- bis 6-Blatt-Stadium erreicht, wird er mit Häufelscharren am Hackgerät angehäufelt. Dabei sollte das Unkraut noch so klein sein, dass es durch das Anhäufeln vollständig verschüttet werden kann.
Wurzelunkräuter wie Ampfer und Distel bleiben trotz gut geführter Hacktechnik eine große Herausforderung. Sie können mit den derzeit verfügbaren mechanischen Verfahren kaum nachhaltig reguliert werden.
Das Hackgerät arbeitet besonders effektiv bei kleinen bis mittelgroßen Unkräutern und gleichmäßigen Beständen. In der Reihe stößt die Technik jedoch an ihre Grenzen. In den frühen Entwicklungsstadien (beim Mais im 2- bis 3-Blatt-Stadium) können Unkräuter in der Reihe mithilfe der Fingerhacke reduziert werden. Sobald der Mais das 4- bis 6-Blatt-Stadium erreicht, wird er mit Häufelscharren am Hackgerät angehäufelt. Dabei sollte das Unkraut noch so klein sein, dass es durch das Anhäufeln vollständig verschüttet werden kann.
Wurzelunkräuter wie Ampfer und Distel bleiben trotz gut geführter Hacktechnik eine große Herausforderung. Sie können mit den derzeit verfügbaren mechanischen Verfahren kaum nachhaltig reguliert werden.
Ergebnisse aus den Feldversuchen 2024 und 2025 im Mais
Verglichen wurden 3,5 l/ha Spectrum Plus (14.925 kg/ha) sowie 0,33 l/ha Adengo + 1,5 l/ha Successor 600 (16.319 kg/ha) mit der mechanischen Variante aus zweimaligem Striegeln und zweimaligem Hacken (15.995 kg/ha). Die Feldversuche am Betrieb Kastenhuber zeigen, dass mechanische Verfahren eine leistungsfähige Alternative zur chemischen Unkrautregulierung darstellen. Beide Verfahren erzielten vergleichbare Erträge. Allerdings war in der mechanischen Variante die Restverunkrautung höher, wodurch ein größerer Sameneintrag von Unkräutern möglich wurde. Die vollständigen Versuchsergebnisse sind im Versuchsportal der Landwirtschaftskammer einsehbar.