Begleitsaaten im Raps: gezielt planen, erfolgreich einsetzen
ÖPUL - Zwischenfruchtanbau – Variante 7
Im Rahmen von ÖPUL-Variante 7 wird eine Prämie von 90,00 €/ha ausbezahlt.
Die Anlage der Begleitsaat zwischen bzw. in den Reihen von Winterraps hat spätestens am 15. September mit mindestens drei Mischungspartnern aus zwei verschiedenen Pflanzenfamilien zu erfolgen. Die Ansaat kann gemeinsam mit dem Raps oder getrennt davon, z.B. mittels einer Übersaat, erfolgen. Ein Herbizideinsatz nach dem Vierblattstadium des Rapses bis zum Ende des Begrünungszeitraumes ist nicht zulässig. Wird ein Herbizideinsatz bis zum Vierblattstadium des Rapses durchgeführt, darf dadurch die Begleitsaat nicht beeinträchtigt werden. Auch bei dieser Variante ist das Verbot von mineralischen Stickstoffdüngern vom Zeitpunkt der Anlage der Begrünung bis zum Ende des Begrünungszeitraumes einzuhalten. Der Begrünungszeitraum endet am 31. Jänner des Folgejahres.
Die Anlage der Begleitsaat zwischen bzw. in den Reihen von Winterraps hat spätestens am 15. September mit mindestens drei Mischungspartnern aus zwei verschiedenen Pflanzenfamilien zu erfolgen. Die Ansaat kann gemeinsam mit dem Raps oder getrennt davon, z.B. mittels einer Übersaat, erfolgen. Ein Herbizideinsatz nach dem Vierblattstadium des Rapses bis zum Ende des Begrünungszeitraumes ist nicht zulässig. Wird ein Herbizideinsatz bis zum Vierblattstadium des Rapses durchgeführt, darf dadurch die Begleitsaat nicht beeinträchtigt werden. Auch bei dieser Variante ist das Verbot von mineralischen Stickstoffdüngern vom Zeitpunkt der Anlage der Begrünung bis zum Ende des Begrünungszeitraumes einzuhalten. Der Begrünungszeitraum endet am 31. Jänner des Folgejahres.
Auf die richtige Aussaat kommt es an
Die Begleitsaat sollte etwa 0,5–1 cm tief abgelegt oder oberflächlich auf das Saatbeet gestreut werden. Wichtig ist eine angepasste Saatmenge, damit die Begleitpflanzen den Raps im Herbst unterstützen, aber im Frühjahr keine unnötige Licht- und Wasserkonkurrenz darstellen.
Folgende Mischungen stehen beispielsweise zur Verfügung:
Folgende Mischungen stehen beispielsweise zur Verfügung:
- RWA Untersaat plus: Sommerwicke, Alexandrinerklee, Perserklee, Gingelikraut, Öl-lein: 20 kg/ha
- SL Rapsfit: Alexandrinerklee, Perserklee, Inkarnatklee, Öllein, Mungo, Linsen: 20 kg/ha
- LAKo Mix: Rotklee, Weißklee, Leindotter, Phacelia: 6–8 kg/ha
Herbizidstrategie beachten
Auch der Pflanzenschutz muss bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Conaxis, Nero und Tanaris sind in entsprechenden Varianten möglich. Ein Herbizideinsatz nach dem Vierblattstadium des Rapses bis zum Ende des Begrünungszeitraumes (31.Jänner) ist nicht zulässig.
Achtung: Auf Produkte mit den auswaschungsgefährdeten Wirkstoffen Metazachlor und Dimethachlor generell verzichten!
Der nächste Rapsanbau steht bevor - UNBEDINGT ohne Metazachlor und Dimethachlor! | Landwirtschaftskammer Oberösterreich
Achtung: Auf Produkte mit den auswaschungsgefährdeten Wirkstoffen Metazachlor und Dimethachlor generell verzichten!
Der nächste Rapsanbau steht bevor - UNBEDINGT ohne Metazachlor und Dimethachlor! | Landwirtschaftskammer Oberösterreich
Fazit
Eine gut geplante Begleitsaat verbindet ÖPUL-Förderung mit praktischen Vorteilen für den Ackerbau. Sie unterstützt den Boden- und Gewässerschutz, erhöht die Pflanzenvielfalt und schafft einen vielfältigeren Rapsbestand. Entscheidend sind dabei die passende Mischung, eine angepasste Saatmenge und eine abgestimmte Herbizidstrategie.